> Straupitz
  > Geschichte
  > Bräuche
  > Sehenswert
  > Kunst
  > Aktiv
  > Freizeit
  > Events
  > Aktuell
  > Unterkunft
  > Gastronomie
  > Firmen
  > Karte
  > Touristinfo
  > Das Amt
  > Ausflugsziele
  > Impressum
  > Gästebuch
  > Startseite

Straupitz - und dessen Bräuche

Viele der heute noch lebendigen Sitten und Gebräuche sind zurückzuführen auf das, im Spreewald lebende kleine Volk der Sorben. Im Spreewald haben sich viele dieser Traditionen erhalten und werden von der deutschen und wendischen Bevölkerung, besonders in den Spreewalddörfern gepflegt. So gehört der Zapust (in manchen Dörfern auch Fastnacht genannt) im Monat Februar zu den Ereignisse, die vom ganzen Dorf begangen werden. Junge Paare in Trachten, von Blasmusik begleitet, besuchen die Bewohner,tanzen auf dem jeweiligen Hof und bekommen von den Hofbesitzern und Bewohnern Speck. Eier, Wurst und auch teilweise Geld. Gemeinsam werden die Eier dann verzehrt und abends findet dann der Tanz statt. In manchen Dörfern unterteilt sich die Fastnacht in, diie Jugendfastnacht, die Männerfastnacht und die Frauenfastnacht. Jedes Dorf hat da etwas abweichende Formen, sowie auch eigene Varianten der Spreewaldtracht für sich entwickelt.

Eine andere überlieferte Sitte ist die Durchführung der Vogelhochzeit. Dies führen insbesondere die Kinder in den Kindergärten und Schulen, jedes Jahr im Februar durch.

Zu Ostern gibt es den Brauch, dass junge Mädchen zum osterwasselholen gehen, denn dieses soll, wenn sich die Holerin darin wäscht, zu Schönheit verhelfen. Die Mädchen dürfen aber beim Wasserholen nicht reden und sich auf dem Heimweg nicht umdrehen, wass allerdings selten gelingt. Genau zwischen Ostersonnabend und Ostersonntag wird ein osterfeuer angezündet.

Typisch für den Spreewald ist die Art und Weise, der Herstellung der Ostereier. Dazu werden regional verschiedenartigste Techniken, Motive und Farben verwendet.