> Straupitz
  > Geschichte
  > Bräuche
  > Sehenswert
  > Kunst
  > Aktiv
  > Freizeit
  > Events
  > Aktuell
  > Unterkunft
  > Gastronomie
  > Firmen
  > Karte
  > Touristinfo
  > Das Amt
  > Ausflugsziele
  > Impressum
  > Gästebuch
  > Startseite

Straupitz - Die Geschichte

Straupitz ist eine Landgemeinde im Norden des Spreewaldes. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie 1294. Der Name Straupitz, ist vom sorbischen "Tsupc" abgeleitet, was soviel wie "Ort der Aussätzigen" bedeutet. Das hat glücklicherweise nichts mit der Krankheit, sondern etwas mit der Historie zu tun. Die früheren Herren zu Straupitz, das Geschlecht der Flau, sind ihrerzeitauf Grund iherer Anhänglichkeit zu den bayrischen Fürsten vom päpstlichen Bannfluch getroffen worden, wodurch sie in den Augen der Umgebung zu Aussätzigen wurden. Auch der Raubritterschaft wurden sie beschuldigt. 1655 hat der schwedische, polnische und kurbrandenburgische General Christoph von Houwald die Herrschaft Straupitz erworben. Unter dessen regierung sind in Straupitz Reichtum und Wohlstand eingezogen. Straupitz wurde ein blühender Marktfleck. Wen wunderts daher, dass man in Straupitz eine nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute Kirche, betreten kann. Dass gerade hier so lch monumentales Gebäude steht,liegt daran, dass aus dem Houwaldschen Geschlecht ein bedeutender Dichter des 19. Jh. hervorgegangen ist, Ernst von Houwald. Nach Schinkels Plänen entstand in der Zeit von 1828 - 1832 eines der Meisterwerke des Klassizismus. Dieses wunderschöne Gebäude prägt durch seine weithin sichtbare Turmanlage die Landschaft. In der Nähe der Kirche stehen weitere im klassizistischen Stil erbaute Gebäude. Am Schlossgebäude beginnt der zwölf Hektar grosse Park. Hier stehen Bäume aus allen Teilen der Welt. Im Gegensatz zu den englischen Parks findet man hier einen dichteren Bestand mit viel Unterholz, wo Fasane und Rebhühner zu Hause sind. Im Park gibt es mehrere kleine Teiche, die durch Fließe miteinander verbunden sind. Wer etwas für Romantik übrig hat, sollte es sich nicht nehmen lassen, an stillen Sommerabenden mit einem Boot den Park zu entdecken und die Stimmung zu geniessen.